Embryonal?
Trifft es
– nicht ganz.
Es ist ein Mehr an Wohligkeit,
das mich in dieser Haltung
Gut beschützt,
Wenn meine Decke
Zwischen mir und auch darüber
liegt.
Mich bedeckend behütet.
Und ich den Übergang
vom Jetzt ins Gleich erahne,
Vielleicht schon träume?
Leicht,
Ohne Kälte,
Ohne Angst,
Nur bei mir!
Ich ziehe das Kissen heran,
mein Kinn nickt
meiner Brust zu…

 

 

 

Bin nicht zu erreichen!
Bin in der Badeanstalt
meiner Phantasien,
Hör den Lärm von Kindern,
hör mich Jahre weit zurück.
Hier das Kreischen, dort das Lachen,
Sehe Männer Frauen Mütter machen!
Soll ich schwimmen oder baden?
Oder nach den Mädchen sehn?
Oder auf dem Rücken liegen
mit den Wolken weiterziehn?

Meine Gedanken wollen grasen,
wollen das Leben wiederkäuen,
höre nur gesprochene Blasen,
die die Sprecher nicht bereun.
Will hier nur liegen,
will meine Ruh,
Bin nicht zu erreichen,
träum in der Badeanstalt
meiner Phantasien.

 

 

Links fast neblig eine junge Nacht.
Mit Zuckerwolken,
stufig in der Fläche,
Ahnungsvoll vor dichtem Tiefblau.

Rechts ein Abendhimmel,
Wo die vergangene Sonne Dir erklärt,
Wie viele Farben rot und gelb es gibt.

Und wenn Du zur Mitte schaust,
siehst Du wieder das Entstehen
blasser Watte.
Und einen Stern.
Es wird wirklich Nacht.

Darunter ein Meer,
das dieses Bild schon lange kennt.
Und schwarzgeädert Wellen
an das nasse Ufer schiebt.
Nicht leise,
aber auch nicht laut.